Haftfestigkeitsprüfgerät HFP DIN 50978 - ASTM 123-84

Eigenschaften

  • Prüfung der Haftfestigkeit von Oberflächenbeschichtungen.

Das Haftfestigkeitsprüfgerät HFP nach Dr. Nieth* dient zur technologischen Untersuchung der Haftfestigkeit von Zinkschichten entsprechend den Prüfvorschriften ASTM 12384 und DIN 50978. Der Anwendungsbereich erstreckt sich auf alle Ebenen, feuerverzinkten Flächen. Stahlrohre können ebenso untersucht werden, jedoch ist bei Durchmessern der Prüflinge bis zu 200 mm dann an Stelle der üblichen Dreipunktauflage ein Prismenaufsatz zu verwenden. Durch die besondere Bauweise des Gerätes sind die Prüfungen in allen Lagen, auch über Kopf, möglich. Mit Hilfe einer Anreißschablone werden die Einschlagstellen gemäß der verwendeten Prüfnorm in dem zu prüfenden Bereich markiert. Das Gerät wird gespannt und zwischen zwei Marken ausgerichtet. Nach dem Auslösen schnellt ein Hammerbär gegen die Prüffläche und hinterlässt dort eine gradlinige Vertiefung; im Abstand der Markierung wird dieser Vorgang wiederholt. Sind zwischen zwei Einschlägen keine Abplatzungen in der Zinkschicht zu sehen, so ist die Haftfestigkeit gut. Ist nur eine Grobinformation über die Haftfestigkeit erforderlich, so kann auf den Vorgang des Anreißens verzichtet werden. Das Gerät wird durch die Staatl. Materialprüfungsanstalt Darmstadt kalibriert und mit einem Prüfzeugnis geliefert.

* Nieth, F.: Die Haftfestigkeit feuerverzinkter Überzüge. BÄNDER BLECHE ROHRE, 14 (1973) Nr. 3, S. 95-102; Vogel-Verlag Würzburg, Düsseldorf.

Technische Angaben

Probengeometrie:Platten, Bauteile
Prüfnormen:DIN 50978 ASTM 123-84
Sensorik:-
Betriebsmittel:-
Abmessungen (Prüfgerät) B x H x T:250 x 80 x 60 mm
Gewicht (Prüfgerät):ca. 1kg